Pressestimmen

“Man erfährt eine Menge aus diesem Komponistenleben und bekommt in gut 80 Minuten eine Ahnung von der Vielfalt der Klänge und Kompositionsmethoden, die Barbara Heller für sich entwickelt hat, abseits aller Schulen. Die Regisseurin arrangiert eine Entdeckungsreise im Gespräch, sie meidet jeden Off-Kommentar, lässt nur wenige Weggefährten zu Wort kommen.” Johannes Breckner, Darmstädter Echo, 15. Okt. 2016

„Ihre Musik ist zwar eindeutig modern, doch fehlt ihr die intellektuelle Spräde und Gespreiztheit, die viele andere moderne Komponisten kennzeichnet.“ Gießener Anzeiger

„Handelt von der umfangreichen musikalischen Arbeit Hellers und zugleich von den Schranken, mit denen Frauen zu kämpfen hatten, die sich im 20. Jahrhundert in der Musik frei ausdrücken wollten.“ Gießener Allgemeine

„Tänzelnde Noten!“ EPD Film

„Tiefe Einblicke in das Verständnis von Musik.“ Badische Neue Nachrichten

„Im Mittelpunkt des Films steht Hellers Schaffensprozess: wie aus sehr persönlichen Ausgangspunkten Kompositionen erwachen.“ Marburger Express

“Neben der faszinierenden und facettenreichen Persönlichkeit Hellers ist es immer wieder die Musik der Künstlerin, die den Film bestimmt. Ob live am Klavier gespielt oder Aufnahmen vom Band: Die Vielfalt von Barbara Hellers Schaffen offenbart sich in allen Klangfarben, sodass man als Zuschauer sowohl visuell als auch auditiv mit ihrem Werk eine Verbindung schaffen kann.” FBW Begründung

Barbara Hellers unprätentiös feministischer Background ist einer der spannendsten Aspekte dieses Films, … der sympathischen Protagonistin, deren Klangwelten den anspruchsvollen, kleinen Film zu einem raren akustischen Erlebnis moderner Musik machen.
Gaby Sikorski in Programmkino.de

„Unterwegs in der Musik“ verzichtet auf erklärende Off-Kommentierungen und Informationen per Einblendung, hat diese aber auch gar nicht nötig. Das meiste ist selbsterklärend und vor allem spricht die entwaffnend kluge, hellwache und sympathische Porträtierte mit ihrem Verhalten vor der Kamera – so, wie sie sich gibt – für sich selbst: unverstellt, nicht gekünstelt und jederzeit wissbegierig erscheint Heller, die sich von Mangelsdorff auch bei sehr intimen, persönlichen Momenten über die Schulter schauen und mit der Kamera begleiten lässt.
Fazit: Intime, aufschlussreiche Annäherung an eine mutige, sympathische Künstlerin, deren soziales Engagement in und Anteil an der Frauenbewegung innerhalb der klassischen Musik, nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.
Björn Schneider, Spielfilm.de

Ein Portrait, leicht und wertvoll wie ein Sommerwind, das einen intimen Einblick in das vielfältige Leben der
Musikerin und Komponistin Barbara Heller gibt. Und eine Dokumentation, die Lust macht auf musikalischen Hörgenuss, sowie das Nachdenken über dessen sozialen Entstehungsprozess.
Helga Egetenmeier, AVIVA-Berlin, Online Magazin für Frauen

„Dreifach beeindruckend durch das Leben und Werk der Komponistin als auch durch die subtile Annäherung der Filmemacherin.“ P Stadtmagazin Darmstadt

„Heller war Wegbereiterin in einer männerdominierten Welt, als sie 1980 anfing, „Neues“ zu komponieren. Aber das ist nicht weiter wichtig, wichtiger ist, sich von der Komponistin und von ihren wunderbar beiläufigen Erkenntnissen einfangen zu lassen. Und zuzuhören, wenn sie am Klavier in sich geht.“ Filmdienst